1. Stolpersteinverlegung

27. November 2015

Stolpersteine erinnern an Rahdener Familien

Nach langer Vorbereitung durch den Arbeitskreis "Jüdisches Leben in Rahden" wurden am 27. November 2015 von dem Kölner Künstler Gunter Demnig in Rahden die ersten 16 Stolpersteine verlegt. Stolpersteine sind Gedenktafeln aus Messing, die in den Bürgersteig eingelassen werden. Die Inschriften auf den Steinen erinnern an die Schicksale der jüdischen Bürger, die einst in Rahden lebten.
Bereits am einen Tag vorher, am 26. November 2015, stellte Gunter Demnig in der voll besetzten Aula der Rahdener Hauptschule sein künstlerisches Lebenswerk vor. Die Veranstaltung wurde von Schülern des Rahdener Gymnasiums mit nachdenklichen Texten und "leiser" Musik begleitet.
Auf großes Interesse der Gäste stieß eine von Hauptschülern der Klasse 10B vorbereitete Ausstellung mit vielen Informationen zu den Schicksalen der Familien, für die am nächsten Tag Stolpersteine verlegt wurden.
Am nächsten Morgen erfolgte im Beisein zahlreicher Rahdener Bürger sowie Schülerinnen und Schüler die Verlegung von 16 Stolpersteinen an zwei Orten in der Marktstraße und anschließend an der Lemförder Straße/Ecke Steinstraße.
Während der Verlegung sprachen Bürgermeister Dr. Honsel und Pfarrer Schulte Gedenkworte. Die Schicksale der Familien wurden von Edith Stöver, Gundel Schmidt-Tschech und Hauptschülern der Klasse 10B vorgetragen. Die Paten der Stolpersteine legten dann an jedem Stein eine weiße Rose nieder.
Die erste Stolpersteinverlegung im Altkreis Lübbecke endete mit dem Kaddisch-Gebet, vorgetragen vom Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Minden, Harald Scheurenberg.
Sämtliche Stolpersteine konnten durch Spenden finanziert werden.

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